Rorschachtest: Ich sehe das, was Du nicht siehst

Vor ungefähr zwei Wochen bin ich auf das Thema Tintenkleckstest oder heute auch Rorschachtest gestoßen. Schon im 19.Jahrhundert wurden sogenannte Klecksographien vorgenommen, um die Phanatsie der Betrachter zu beurteilen oder zu überprüfen.

Der Rorschachtest wurde 1921 von Hermann Rorschach veröffentlicht. Anhand der Formdeutung sollten Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Betrachters gezogen werden. Durch Sigmund Freuds Pschoanalyse, trat dabei auch das Unbewusste in den Vordergrund.

Mehr Informationen gibt's hier: Hermann Rorschach und zum Rorschachtest.

In diesem Zusammenhang war es für mich reizvoll, Bilder zu schaffen, die der Ästhethik der Rorschach-Bilder folgen. In der Fotografie erkennt der Betrachter in der Regel die Abbildung augenblicklich und kann ganz konkret die Abbildung einordnen. Diese Tatsache zu hinterfragen, fand ich spannend und reizvoll. Ich hoffe meine ersten Ansätze sprechen euch an.

 

Reflections

Keine Zeit sich auszuruhen. Es ist schon viele Jahre her, dass ich mich für die Arbeiten von M.C. Escher interessiert habe. Seine grafischen Arbeiten und die unmöglichen Räume, Figuren und die mehrfachen Wahnehmungsmögichkeiten, die er mit seinen Werken geschaffen hat, haben mich unter anderem inspiriert und angespornt Neues auszuprobieren. Der Grad an Perfektion, die Escher erreicht hat ist beispiellos.

Der erste Schritt ist immer der schwierigste. Viele Dinge habe ich ausprobiert, wieder verworfen bis ich schließlich zu meinem neuen Thema gekommen bin. Ich nenne es " Reflections ".

Dies ist das erste Bild:

Aufnahmen mit Elisa

Wie es der Zufall wollte habe ich letzes Jahr einen schönen, alten Boxclub entdeckt.Spontan kamen mir direkt einige Ideen in den Kopf.

Nachdem klar war, dasss ich dort Fotoaufnahmen machen kann, habe ich mich auch sehr darüber gefreut Shideh Nioukhessal und Elisa für das kleine aber feine Projekt gewinnen zu können. Elisa als Femme fatal im Boxclub.



Offene Ateliers

Auch dieses Jahr nehme ich mit meinen Kollegen / innen an den Offenen Ateliers teil.
Vom 25.09. – 27.09. könnt Ihr Euch einen Eindruck von vielseitigen Themengebieten verschaffen.

Dieses Jahr zeige ich hauptsächlich Bilder aus Südafrika.  Bei 45 min. Imizamo Yethu handelt es sich um eine Kurzreportage. Imizamo Yethu oder auch Mandela Park genannt, ist ein Township in Kapstadt ( Hout Bay ). Viele Einheimische sehen es nicht als Township, sondern als Settlement ( shacks ). Gleich der Betrachtung zu diesenm Ort, leben die Menschen unter rudimentärsten Bedigungen. In 45 min. konnten wir in Bereiche, die sonst für Weiße nicht üblich / tabu sind. Die festgehaltenen Momente möchte ich mit Euch teilen.

Einladung-Offene-Ateliers-Tomy-Badurina-Fotografie.jpg

Freitag 18:00 - 21:00 Uhr / Samstag 12:00 - 20:00 Uhr / Sonntag 12:00 - 18:00 Uhr Weitere Aussteller: Bernhard Schaub, Barbara Siewer, Berthold Wegner und Ralf Höffner

Jump Shots

Vor ein paar Tagen waren Julia, Anna und Alina zum Thema Jump Shots im Studio.
Ziel war es den Ausdruck von Freude und Bewegung einzufangen. Tatkräftig hat uns Shideh Nikoukhessal (www.shideh.de ) als Visagistin dabei unterstützt. Vielen Dank an alle. Es war großartig!

Hier ein paar vorab Bilder :